Im Eriskircher Ried

Seit 1999 stieg der Bodenseepegel erstmals wieder über die 5 m Marke. In der Folge sind im NSG Eriskircher Ried die Streuwiesen in weiten Bereichen überschwemmt. Pflanzen und Tier die hier vorkommen, sind an dieses Ereignis gut angepasst. Die in den vergangene Jahrzehnten sich stark ausbreitende Goldrute, eine aus Amerika stammende Pflanzenart, verträgt Überflutungen dagegen nicht und wird in manchen Bereichen absterben; ein durchaus positives Ergebnis, denn diese eingeschleppte Pflanzenart verdrängt durch starkes Wachstum zahlreiche einheimische Arten. Das Hochwasser ermöglicht dieses Jahr Karpfen und Hechten das Ablaichen in den überschwemmten Wiesen. Die bald auftauchenden riesigen Jungfischschwärme  werden die inzwischen gewaltigen Bestände der Mückenlarven dezimieren. 

Stimmen im ried

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