Willkommen beim NABU Friedrichshafen-Tettnang

Liebe NABU Mitglieder, Liebe Gäste

Bei manchen Projekten die man gerne umsetzen möchte fehlt es oft an helfenden Händen.

Ob bei der Apfelernte, Kontrolle und Reinigung der Nistkästen uvm.

 

Wer mitmachen oder sich nur unverbindlich informieren will wende sich an

 

Christine Kaptein

07541-24253 / 01728573653

chrstkapt@aol.com

 

oder 

 

Matthias Hemprich

07542-9489782

matthias.hemprich@freenet.de

 

Wir beide und unsere Mitstreiter würden sich über zusätzliche Helfer,

die Spaß am aktiven und praktischen Naturschutz haben freuen.

 

 

 

 

Vogelzug im Eriskircher Ried 2018

 

Die Bedeutung des Eriskircher Riedes als wichtiger Rastplatz für Wasservögel auf den Seeflächen konnte wie in den Vorjahren mit hohen Beständen der Rastvögel auch für 2018 bestätigt werden. Ebenso kommt dem Gebiet alljährlich besondere Bedeutung für den Kleinvögel-Durchzug auf dem Herbstzug zu.

Der von Nordost nach Südwest quer durch das Alpenvorland und auf breiter Front verlaufende Durchzug trifft am nördlichen Bodenseeufer auf die Barriere Bodensee mit den Alpen im Hintergrund. Der Flug über die Wasserfläche wird von Kleinvögeln vermieden, die Barriere Bodensee wird umflogen. Die Vögel benutzen dabei das Bodenseeufer als Leitlinie. Der Bereich der stärksten Kanalisierung des Breitfronten-Zuges am gesamten nördlichen Bodenseeufer befindet sich hier im Eriskircher Ried. Seit den 1950-er Jahren erfolgen Zählungen, die besonders zwischen 1977-1985 zu wesentlichen Erkenntnissen über den Durchzug von Kleinvogelarten durch tägliche Erfassungen der Durchzügler beitrugen. Seitdem finden in fast jedem Jahr stichprobenartige Zählungen statt.

Zwischen August bis November überfliegen bis zu 0,75 Millionen Vögel das Eriskircher Ried. Massenzugtage mit Tagessummen von bis über 130.000 Vögel wurden bekannt, die aber in den Jahren ab 2000 nie wieder erreicht wurden, wohl aufgrund zu Zeiten-Verschiebungen gegen Dezember und Bestandsrückgänge vieler Arten.

Nicht alljährlich auftretende Invasionsvögel wie zum Beispiel Tannenmeise, Blaumeise, Eichelhäher oder Kleiber können vor allem im Eriskircher Ried am besten registriert werden, da sie im Hinterland als Durchzügler zumeist nicht erkannt werden und unauffällig bleiben.

Seit etwa 15 Jahren hat sich der Hauptdurchzug wohl aufgrund der Klima-veränderungen bis weit in den November hinein verschoben, Massenzugtage von über 50.000 Individuen pro Tag, wie sie regelmäßig in den 1980 -er Jahren erreicht wurden, sind nur noch die Ausnahme.

 

Aktuelles Zuggeschehen von Kleinvögeln:

 

Schwalben: die Masse der Rauch-und Mehlschwalben haben bereits unser Gebiet verlassen, der reguläre Durchzug schwächt nun bis Mitte Oktober ab.

Mauersegler: Unsere Brutvögel haben gegen Ende Juli die Brutplätze verlassen, bis Mitte Oktober gibt es nur noch wenige Durchzügler, das Zuggeschehen ist hier praktisch schon abgeschlossen.

Finken und andere Kurzstreckenzieher: der Durchzug beginnt nun verstärkt, der erreicht seinen Höhepunkt gegen Mitte/Ende Oktober und reicht weit in den November hinein.

 

Aktuelles Zuggeschehen von Wasservögeln:

 

Ab Mitte September 2018: 6.000 Ind. Tafelenten vor dem alten Strandbad Eriskirch und 4.000 Ind. Reiherenten vor dem alten Strandbad Eriskirch.

 

Seit August 2018: auffallend große Zahlen von Rostgänsen an der Schussenmündung von bis zu 180 Individuen sind für uns Gebiet außergewöhnlich. Sie finden hier reichlich Nahrung in den vorgelagerten Schlickflächen, gehören zu den Neozoen, das heißt eingeführte Arten, die ursprünglich nicht in unserer heimischen Vogelwelt als Brutvögel zu finden waren.

Drei Bäume für Deutschlands Einheit

 

Ein wachsenes Denkmal für die Wiedervereinigung
2015 jährte sich die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zum 25. Mal.

 

Aus diesem Anlass unterstützte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, wachsende Gedenkorte aus drei Bäumen als Erinnerung an dieses wichtige friedliche Ereignis zu pflanzen. Über 270 Städte und Kommunen haben bereits mitgemacht oder werden in diesem Jahr noch pflanzen.

 

Für den Westen eine Buche und für die östlichen Bundesländer eine Kiefer.

Die Eiche steht für das wiedervereinigte Deutschland.

 

Diese Idee hat der NABU der Stadt Friedrichshafen vorgeschlagen, die aufgenommen und umgesetzt wurde. Die Bäume wurden gespendet von Bündnis 90/Die Grünen, vom BUND Friedrichshafen und vom NABU Friedrichshafen-Tettnang.

 

Das Denkmal steht auf dem Rupberg beim Wasserspeicher rechts im Bild. Dort führen Wanderwege hin und man hat einen wunderbaren Ausblick auf Bodensee und Alpen.

 

Foto: STADTWERK AM SEE

Jahresprogramm 2018
NABU EkMb-FNTT-LA_Jahresprogramm 2018.pd
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Herbstwanderung im

Tettnanger Wald

Samstag,13.10.18.

Treff: :8:45 Uhr Parkplatz

         Alter Markt

         Meckenbeuren

         9:00 Uhr Parkplatz

         am Weiher in TT-

         Hagenbuchen

Leitung:A.& W.Heeger

(07542/21278)

 

Mitglied werden

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Buchfink

Foto:Hartmut Mletzko

Rostgans

Foto:Klemens Karkow

Tafelente

Foto:Tom Dove

Reiherente

Foto:Tom Dove