Willkommen beim NABU Friedrichshafen-Tettnang

Stunde der Wintervögel

Bundesweite Vogelzählaktion vom 4. bis 6. Januar 2019

Haubenmeise Foto:Frank Derer

Seit 2011 sind jedes Jahr am ersten Januar-Wochenende alle Naturfreunde aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Die Aktion ist eine tolle Möglichkeit, Menschen an die Natur heranzuführen. Die Freude an der Naturbeobachtung steht also im Vordergrund. Ziel der Aktion ist es auch, Häufigkeiten und Trends von Populationen der Vogelarten zu ermitteln.

1. Vögel zählen

Wintervogelbeobachtung - Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Wintervogelbeobachtung - Foto: NABU/Sebastian Hennigs

 

  • Die Aktion findet im Siedlungsraum statt: Garten, Balkon, Fenster oder Stadtpark.
  • Suchen Sie sich einen Platz, von wo aus Sie gut beobachten können.
  • Beobachten Sie eine Stunde lang und notieren Sie dabei von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die in diesem Zeitraum gleichzeitig zu sehen war. Das vermeidet Doppelzählungen.

Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Nutzen Sie auch die Zählhilfe zum Ausdruckenoder unsere Online-Tipps zum Vögel bestimmen.

2. Beobachtungen melden

Bitte nutzen Sie das Online-Meldeformular. So sparen wir Kosten und die Beobachtungen fließen live in die Auswertung ein – danke!

 

 

Oder melden Sie per Post: Einfach von einem unserer 200.000 Teilnahmeflyer den Meldebogen abtrennen, mit 45 Cent frankieren und bis zum 15. Januar 2019 an NABU, Stunde der Wintervögel, 10469 Berlin absenden (Datum des Poststempels). Meldebogen zum Ausdrucken

Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157115 werden Ihre Daten am 5. und 6. Januar von 10 bis 18 Uhr auch direkt entgegen genommen.

 

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Vogelzug im Eriskircher Ried 2018!

Der sichtbare Wegzug von den tagziehenden Kleinvögeln ist nahezu abgeschlossen,  allerdings hält der Durchzug vom Erlenzeisig weiterhin recht stark an: so zum Beispiel am 17. November = 500, 18. November = 700 und 25. November = 600 ziehende Ind. jeweils vormittags innerhalb etwa 3 h entlang des Bodenseeufers bei Friedrichshafen im Eriskircher Ried. Auch neigt sich nun der Herbstzug/Wegzug von Goldammern und Gimpeln, die ihre Zughöhepunkte erst im November haben, dem Ende zu. Nachzügler und jahreszeitlich späte Beobachtungsdaten gab  es von der Heidelerche (25. November), Zilpzalp (25. November) oder Mönchsgrasmücke (18. November). Auch haben sich die großen Zahlen von Tafelenten und Reiherenten im November von über 26.000 auf nun 3000 Rastvögeln deutlich  reduziert, auf der anderen Seite sind gleichzeitig etliche Überwinterer eingetroffen, so zum Beispiel der Singschwan mit etwa 80 Ind.  am 25. November, 2 Zwergschwäne am 23. November und bis zu 3 Wanderfalken an der Schussenmündung. Außergewöhnlich waren im November größere Gruppen von Kranichen, so zum Beispiel  60 Rastvögel  Mitte November an der Schussenmündung und Romanshorner Strand/Eriskircher Ried. Beobachtungen von dieser Art gab es auch im Raum Langenargen, Tettnang und zuletzt über Friedrichshafen-Fallenbrunnen am 25. November.

 

 

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Drei Bäume für Deutschlands Einheit

Foto: STADTWERK AM SEE

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Buchfink

Foto:Hartmut Mletzko

Rostgans

Foto:Klemens Karkow

Tafelente

Foto:Tom Dove

Reiherente

Foto:Tom Dove