Willkommen beim NABU Friedrichshafen - Tettnang

Aktuelles

Liebe Kindergruppen-Interessierte,

die Kindergruppe des BUND-Friedrichshafen & NABU Friedrichshafen-Tettnang entdeckt die Welt der Wildbienen.

In der Weilermühle werden die Kinder die Gelegenheit haben, mehr über die wichtige Rolle der Wildbienen im Ökosystem zu erfahren. Gemeinsam werden sie auf eine Wanderung zu verschiedenen Insektenhotels gehen, um die Lebensräume der Wildbienen zu erkunden. Anschließend bringen die Kinder Röhren für die Bienen zum Nisten an, um einen Beitrag zum Schutz dieser Insektenart zu leisten.

Als kreativen Abschluss basteln die Kinder Dekorationsbienen. Hier lernen sie spielerisch mehr über Insekten und Bienen und deren Bedeutung. 

Die Veranstaltung bietet eine ideale Gelegenheit für Kinder, die Natur hautnah zu erleben, Wissenswertes über Wildbienen zu erfahren und sich aktiv für den Schutz dieser wichtigen Bestäuber einzusetzen.

Termin: Montag, den 24.06.2024, 15 - 17 Uhr

Ort: Freizeitgelände Weilermühle bei Ailingen
Ausrüstung: wetterfeste Kleidung, Trinken, Zecken- und Insektenschutz.
Wer: Kinder ab Grundschulalter, jüngere Geschwisterkinder sind mit Eltern willkommen.
Unkostenbeitrag: 3 Euro je Kind, Geschwister 5 Euro. Für Paten und Mitglieder sowie Familien in
schwierigen finanziellen Situationen entfällt der Beitrag.
Um verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, den 21.06. wird gebeten unter bund.friedrichshafen@bund.net

Bei Regen fällt der Termin aus.

Wir freuen uns auf Euch!

Miriam Montano & Anett Heim

Libellen und Schmetterlingen auf der Spur

Wegen des verbreiteten Regenwetters startete die diesjährige Insektensommer-Aktion nur verhalten. Statt munter herumzufliegen, hielten sich viele Sechsbeiner versteckt. Bis zum 9. Juni ist noch Gelegenheit, die spannende Insektenvielfalt vor der Haustür kennenzulernen. mehr ....

Blaugrüne Mosaikjungfer                              Zottiger Bienenkäfer

Foto: Heinz Strunk                                       Foto: Andreas Hurtig

Stunde der Gartenvögel 2024

Am zweiten Mai-Wochenende zählten rund 6.000 Menschen in Baden-Württemberg die heimischen Gartenvögel. Am häufigsten zeigte sich dabei der Haussperling. Auch die Nachtigall war öfter zu hören als in den Vorjahren. Einbrüche gab es dagegen bei den Finken. mehr .....

           Buchfink       Fotos: Kathy Büscher, NABU Rinteln         Zilpzalp    

„Verwaiste“ Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern mitgenommen werden. Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen.

Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass der Finder eines „aus dem Nest gefallenen“ Jungvogels besonnen die Situation beurteilt und sich möglichst fachkundigen Rat einholt, bevor er handelt. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.

Die fast flügge Vogelbrut verteilt sich nach dem Verlassen des Nestes an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. So können nur einzelne Tiere, und nicht die gesamte Brut auf einmal, von natürlichen Feinden entdeckt werden. Dass es sich bei den Jungvögeln um wirklich verwaiste und nicht um „Scheinwaisen“ handelt, kann man durch längeres – zwei bis drei Stunden –, vorsichtiges Beobachten aus einem Versteck, wie etwa hinter einer Fenstergardine, erkunden. Lediglich wenn Gefahr droht, wenn Jungtiere beispielsweise auf der Straße sitzen, sollte man eingreifen, die Jungtiere wegtragen und an einem geschützten Ort, aber nicht zu weit vom Fundort wieder absetzen.

Auch Eulen verlassen oftmals als halbgroße Jungvögel die zu eng gewordene Brutstätte und sitzen bis zur Flugfähigkeit als „Ästlinge“ im bodennahen Strauchwerk. Solange menschliche Beobachter, im Falle der nachtaktiven Eulen noch dazu zur falschen Tageszeit, sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. Wer einen solchen kräftig wirkenden „Scheinwaisen“ findet, sollte ihn am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Vögel stören sich im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch. Jungvögel werden daher auch nach dem Umsetzen wieder von den Alttieren angenommen und versorgt.

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz dürfen Jungvögel übrigens nur vorübergehend und nur dann aufgenommen werden, wenn sie verletzt oder krank, und somit tatsächlich hilflos sind. Jungvögel, die mit nach Hause genommen werden, haben selbst bei fachgerechter Pflege deutlich schlechtere Überlebenschancen als in der Natur. Die elterliche Fürsorge in der Naturaufzucht kann niemals ersetzt werden, so dass die Handaufzucht immer nur die zweitbeste Lösung ist. Nur bei deutlich geschwächt wirkenden oder wirklich verwaisten Vögeln ist die Handaufzucht zu empfehlen, wie auch in Fällen, in denen durch Unwetter, Baumaßnahmen oder dergleichen der Nistplatz zerstört ist.

Zur Gewährleistung der tiergerechten Aufzucht und auch zur Vermeidung der Gefahr der Fehlprägung auf den Menschen, welche eine spätere Wiederauswilderung nahezu unmöglich macht, sollten solche Jungvögel nach Möglichkeit in eine anerkannte Auffangstation oder Vogelpflegestation gebracht werden. Diese können bei den Gruppen des NABU, den Naturschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte, Zoologischen Gärten oder auch bei Tierärzten oder Tierschutzvereinen erfragt werden.

 

Junge Mauersegler als Hitzeopfer

Keine Regel ohne Ausnahme: Bei sommerlichen Hitzewellen kommt es vor, dass vermehrt junge Mauersegler gefunden werden. Weil Mauersegler vor allem in hohen Gebäuden unter Dächern und in exponierten Nistkästen brüten, erhitzen sich ihre Nistquartiere mitunter auf 60 bis 80 Grad Celsius. Auf der Suche nach Abkühlung am luftigen Nesteingang stürzen dann immer wieder Jungtiere ab und bleiben hilflos am Boden liegen. Selbst wenn sie den Sturz unverletzt überstehen, sind ihre Überlebenschancen leider gering. Denn im Gegensatz zu anderen Vogelarten füttern Mauersegler ihre Jungen nicht außerhalb des Nestes. Helfen lassen sich den Jungvögeln nur mit einer Handaufzucht, sie sollten deshalb in die professionelle Obhut einer Wildvogelstation gegeben werden.

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