Stunde der Gartenvögel 2017

        13. bundesweite Vogelzählaktion vom 12. - 14. Mai 2017

Gartenrotschwanz Foto: Mletzko Hartmut / NABU

Am zweiten Mai-Wochenende 2017 sind erneut alle Naturfreunde aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel im Garten, Park, auf dem zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der „Stunde der Gartenvögel“ stehen die uns vertrauten und oft weit verbreiteten Vogelarten. Wo kommen Sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden, wie wirkt sich der Klimawandel auf den Bruterfolg und den Bestand im Siedlungsgebiet aus? Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser kann sich der NABU für den Schutz der Vögel stark machen.

So wird gezählt:

Zählen Sie alle Vögel, die Sie beim Blick in Ihren Garten oder den örtlichen Park entdecken können. Im Laufe einer Stunde sollen von jeder Vogelart die höchste Zahl der dort beobachteten Vögel notiert werden. Und zwar die höchste Zahl zu einem Zeitpunkt: Dieselbe Amsel fünfmal hin und herfliegen zu sehen, macht nicht fünf Amseln, sondern nur eine. 

Die Zählhilfe erleichtert Ihnen die Erfassung der Vögel. Der Bogen bildet die häufigsten Gartenvögel ab und bietet die Möglichkeit zum Ankreuzen der beobachteten Vögel. Er hilft Ihnen dabei, Doppelzählungen zu vermeiden, indem Sie jeweils die höchste Anzahl der Vögel einer Art innerhalb der Beobachtungsstunde notieren. Bitte senden Sie den Zählhilfebogen nicht an den NABU zurück – er ist lediglich als Hilfe gedacht.

 

So wird gemeldet

  • Per Online-Formular – Melden Sie Ihre Beobachtungen nach M     Möglichkeit online. Auf diese Weise können die Daten schnell und kostengünstig erfasst und ausgewertet werden. Das spart Kosten und Sie nehmen gleichzeitig an einer Sonderverlosung teil.Per Telefon – Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 werden Ihre Daten am 13. und 14. Mai von 10 bis 18 Uhr auch direkt entgegen genommen.

          Zählhilfe......

 Melden Sie Ihre Beobachtungen rechtzeitig!  Meldeschluss zur Teilnahme ist der 22. Mai 2017.

 

++++ AKTUELLES aus dem Eriskircher Ried ++++

Im Eriskircher Ried macht sich wie in jedem Jahr der alljährliche Heimzug der Brutvögel aus den afrikanischen und mediterranen Winterquartieren zurück in ihre Brutgebiete bemerkbar. Zilpzalpe und Mönchsgrasmücken konnten bereits ab Mitte März in den Gebüschzonen der Uferbereiche durch ihre Gesänge bemerkt werden. Ab Ende März tauchten die ersten Rauchschwalben auf und von den hochnordischen Sterntauchern und Samtenten harren momentan noch 1 bzw. mindestens 11 Individuen vor dem Eriskircher Strandbad aus, um zu gegebener Zeit unsere Gewässer zu verlassen und um weiter Richtung Norden zu ziehen. Die bereits eingetroffenen Brutvögel der ca. 400 Haubentaucher und 200 Blässhühner warten noch auf bessere Hochwasserstände des Bodensees, damit sie dann rasch im überschwemmten Schilf ihre Nester bauen und besiedeln können. 

Viele Langstreckenzieher werden aber erst bis Mitte Mai bei uns in unseren Brutgebieten eingetroffen sein. Solange können weiterhin nordische Durchzügler an der Schussenmündung beobachtet werden, neben Brandgänsen auch etliche Limikolenarten wie Grünschenkel, Kampfläufer, Regenpfeifer und vieles mehr.

Buschwindröschen   Anemone nemorosa     Gelbes Windröschen Anemone ranunculoides

 

Stellungnahme des NABU zur Felchenzucht

am Bodensee

 

Aktuelle Informationen zu diesem Thema finden Sie unter dem Link der Homepage der Ortsgruppe des NABU Überlingen:

 

https://www.nabu-ueberlingen.de

 

Jahresprogramm 2017
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Stunde der Gartenvögel   13.bundesweite Vogelzählaktion vom 12. - 14. Mai 2017

Gartenrotschwanz / Foto

Prötzel Laura / NABU